Pressenotiz der Telefonbuchservice-GmbH

 

[vdav]-Studie belegt:

93 % der Deutschen nutzen Verzeichnismedien



Düsseldorf, 19. Januar 2010 - 79 Prozent der Bevölkerung nutzen gedruckte
Verzeichnismedien, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das ergab die
repräsentative Studie über die Verbreitung und Nutzung von Auskunfts- und
Verzeichnismedien, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des
[vdav] - Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien bereits zum
neunten Mal durchführte. Neben der weiterhin sehr hohen Nutzung von
Printprodukten hat auch die Recherche von Kontaktdaten im Internet deutlich
an Bedeutung gewonnen. Die Internet-Nutzung ist von 26 Prozent auf 38
Prozent gestiegen.

Der aktuellen Studie zufolge sind Auskunfts- und Verzeichnismedien weiterhin
ein fester Bestandteil des deutschen Alltags: 93 Prozent der Deutschen über
14 Jahre nutzen diese Angebote für die lokale Suche nach Privatpersonen oder
gewerblichen Adressen.  Bundesweit entspricht das rund 60,5 Millionen
Menschen, die so im Jahr über 1,3 Mrd. Suchanfragen auslösen (GfK-Studie,
Telegate, 10.2009). Die Daten werden von 72 Prozent der Befragten als
vertrauenswürdig eingeschätzt.

"Die gedruckten Verzeichnisse finden nach wie vor einen enormen Zuspruch bei
den Nutzern", freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des
[vdav] - Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien. "79 Prozent der
Bundesbürger nehmen gedruckte Verzeichnismedien zur Hand, wenn sie
geschäftliche oder private Kontakte finden wollen." Stark im Trend liegen
neben den gedruckten Verzeichnissen auch die Mobil- und die Online-Nutzung.
Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent gestiegen und liegt nun bei 38
Prozent. Etwa 24,7 Millionen Menschen nutzen somit Telefon- und Adressbücher
im Internet. Insbesondere die Altersgruppe bis 49 Jahre, Personen mit einer
weiterführenden Schulbildung und Besserverdienende sind erheblich
intensivere Nutzer von Online-Verzeichnismedien.

Bereits zuvor hatte die GfK-Studie mit dem Vorurteil aufgeräumt, der
überwiegende Anteil von Suchanfragen auch im Bereich der lokalen Suche laufe
über Suchmaschinen wie Google. Während dort tatsächlich nur 28 Prozent
dieser Anfragen auflaufen, werden die Online-Angebote der klassischen
Verzeichnismedien für 72 Prozent der Suchanfragen genutzt.

"Ob im stark zunehmenden Online-Segment oder im klassischen Print-Bereich ?
Verzeichnisse sind  unentbehrlich, wenn es um die Suche nach Kontakten
geht", verdeutlicht Rhett-Christian Grammatik. "Und ich bin mir sicher, dass
zusätzlich auch das mobile Internet in der Zukunft eine immer wichtigere
Rolle bei der regionalen Suche nach privaten Kontaktdaten und Unternehmen
einnehmen wird."
Auskunfts- und Verzeichnismedien werden nahezu in gleichem Umfang für die
Recherche nach Privatpersonen (71 Prozent) und gewerblichen Adressen (76
Prozent) genutzt. Dabei ist es bemerkenswert, dass als Medium für die
beruflich bedingte Adresssuche mit Abstand die gedruckten Verzeichnisse
dominieren. Erst danach folgt die Nutzung vom Computer aus. 85 Prozent der
Befragten schätzen bei der Suche insbesondere, dass Informationen in
Verzeichnismedien rasch zu finden sind und sich als sehr nützlich erweisen
(81 Prozent).

Das Marktforschungsinstitut Ipsos hat Ende 2009 im Auftrag des [vdav] -Verbandes Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien in einer
repräsentativen Umfrage 2.000 Personen über 14 Jahre interviewt.